Professionelle Erdsondenbohrung für Sole-Wasser-Wärmepumpe
Geothermie optimal nutzen

Sole-Wasser-Wärmepumpe vom Spezialisten

Erschließen Sie die konstante Erdwärme (~10°C das ganze Jahr). Beste Effizienzwerte, absolut leiser Betrieb und kostenlose Kühlung im Sommer.

Bis 70% plus 5% Effizienzbonus
JAZ 4,0-4,5
50-100 Jahre Lebensdauer
+5% Bonus
KfW-Effizienzbonus
4,0-4,5
Jahresarbeitszahl
~10°C
Ganzjährig stabil
200+
Geothermieprojekte
Erschließungsvarianten

Drei Methoden der Erdwärmenutzung

Abhängig von Ihren Platzverhältnissen und finanziellen Möglichkeiten stehen verschiedene Erschließungswege zur Verfügung.

Vertikale Erdsonde

Tiefenbohrungen bis 100 m in die Erde. Optimal bei begrenzter Grundstücksfläche. Beste Effizienzwerte dank stabiler Tiefentemperaturen.

  • Flächenbedarf: etwa 20-30 m² für Bohrausrüstung
  • Bohrtiefe: 50-100 m (regional unterschiedlich)
  • Nutzungsdauer: 50-100 Jahre
  • Genehmigung durch Wasserbehörde notwendig
Investition:50-100 Euro je Bohrmeter

Horizontaler Erdkollektor

Waagerecht verlegte Rohrleitungen in 1 bis 1,5 m Tiefe. Erfordert ausreichend Gartenfläche, vermeidet aber aufwendige Bohrarbeiten.

  • Flächenbedarf: 1,5 bis 3-fache der beheizten Fläche
  • Verlegetiefe: 1,2 bis 1,5 m unter Gelände
  • Nutzungsdauer: 40-50 Jahre
  • In der Regel ohne Genehmigung möglich
Investition:15-25 Euro je m² Kollektorfläche

Grabenkollektor-System

Schlaufenförmig verlegte Rohre in Gräben am Grundstücksrand. Kompaktere Lösung als der Flächenkollektor.

  • Flächenbedarf: circa 200-300 m² Gartenfläche
  • Grabentiefe: 1-2 m, Breite: 0,5 m, Länge: 40-50 m
  • Besonders für längliche Grundstücke geeignet
  • Erfordert individuelle Projektplanung
Investition:8.000-12.000 Euro Erdarbeiten
Regionale Unterschiede

Typische Bohrtiefen nach Standort

Die geologischen Gegebenheiten in Deutschland sind vielfältig. Die optimale Bohrtiefe hängt von der Region und den Bodenverhältnissen ab.

RegionÜbliche BohrtiefeBesonderheit
Norddeutsche Tiefebene60-80 mSandige Böden mit guter Wärmeleitung
Mittelgebirgsregionen80-100 mFelsige Untergründe, hohe Entzugsleistung
Süddeutsche Regionen70-90 mVariable Geologie je nach Standort
Küstennahe Gebiete40-60 mGrundwassereinfluss beachten

Hinweis: Bei Bohrtiefen über 100 m ist ein zusätzliches bergrechtliches Genehmigungsverfahren erforderlich. Aus diesem Grund werden bei höherem Wärmebedarf mehrere Bohrungen angelegt, anstatt sehr tief zu bohren.

Wärmeertrag

Energieausbeute je Bohrmeter

Der Wärmeertrag variiert je nach Bodenbeschaffenheit. Diese Werte bestimmen, wie viel Sondenlänge Ihr Gebäude benötigt.

UntergrundWärmeertrag
Wassergesättigte Schichten (Kies, Sand mit Grundwasser)60-80 W/m
Kompaktes Gestein (Sandstein, Kalkformationen)50-75 W/m
Trockene Erdschichten (entwässerter Lehm)30-45 W/m
Richtwert Einfamilienhaus50 W/m

Rechenbeispiel: 2 Sonden mit je 50 m (~100 m gesamt) x 50 W/m = ~5 kW kontinuierliche Heizleistung. Die ideale Sondenlänge ermitteln wir aus der detaillierten Heizlastberechnung.

Behördliche Freigabe

Ablauf des Genehmigungsverfahrens

Für Geothermiebohrungen ist eine wasserrechtliche Genehmigung vorgeschrieben. Die komplette Antragstellung übernehmen wir für Sie.

1

Behördliche Antragstellung

Die zuständige Wasserbehörde prüft den Antrag gemäß Wasserhaushaltsgesetz

Einreichung
2

Prüfungsphase

Analyse von Standortplan, geologischen Gutachten und Bohrfirma-Qualifikation

4-8 Wochen
3

Genehmigungserteilung

Festlegung der Auflagen wie Verfüllmaterial und Mindestabstände

Bewilligung
4

Bohrarbeiten

Ausführung ausschließlich durch zertifizierte Fachbetriebe (W120)

1-3 Tage

Genehmigungsgebühren

Übliche Kosten: 200-600 Euro bei Standardverfahren. Bei erforderlichen Zusatzgutachten in Schutzzonen entsprechend höher.

Wasserschutzzonen

Zone I/II: Bohrungen ausgeschlossen. Zone III: Unter Umständen möglich mit Gutachten und besonderen Auflagen. Wir klären das im Vorfeld.

Ihre Vorteile

Warum eine Sole-Wasser-Wärmepumpe?

Spitzeneffizienz garantiert

Jahresarbeitszahlen zwischen 4,0 und 4,5 machen diese Technologie zur effizientesten Wärmepumpen-Variante. Selbst bei Minusgraden bleibt der COP stabil über 4.

Gleichbleibende Wärmequelle

Das Erdreich liefert ganzjährig stabile ~10°C in 10 Metern Tiefe (plus 3°C je 100 m). Wetterschwankungen spielen keine Rolle.

Geräuschloser Betrieb

Ohne Außeneinheit und Ventilator arbeitet das System praktisch lautlos. Perfekt geeignet für eng bebaute Wohngebiete.

Natürliche Klimatisierung

Die niedrige Erdtemperatur (~10°C) ermöglicht im Sommer passive Kühlung. Der Stromverbrauch ist dabei minimal.

Extrem langlebig

Erdwärmesonden sind für 50 bis 100 Jahre ausgelegt, die Wärmepumpeneinheit für 20-25 Jahre. Eine nachhaltige Investition.

Zusätzlicher Förderbonus

Geothermie-Wärmepumpen erhalten 5% extra KfW-Effizienzbonus, da sie besonders ressourcenschonend heizen.

Preisübersicht 2026

Investition in Ihre Sole-Wasser-Wärmepumpe

Kompaktes Eigenheim

bis 150 m²

2 Sonden je 50 m

28.000 - 35.000 Euro
8.400 - 10.500 Euro
nach 70% Förderung

Standard-Einfamilienhaus

150 - 200 m²

2 Sonden je 80 m

35.000 - 42.000 Euro
10.500 - 12.600 Euro
nach 70% Förderung

Geräumiges Haus / Zweifamilienhaus

ab 200 m²

2-3 Sonden je 100 m

42.000 - 55.000 Euro
12.600 - 16.500 Euro
nach 70% Förderung

* Komplettpreise inklusive Erdsondenbohrung, Genehmigungsverfahren, Montage und Inbetriebnahme. Bei Erdkollektoren circa 3.000-5.000 Euro weniger.

Ihre Fragen beantwortet

FAQ zur Sole-Wasser-Wärmepumpe

Fachberatung

Lassen Sie sich beraten

Wir analysieren die geologischen Bedingungen Ihres Grundstücks, dimensionieren die optimale Sondenlänge und begleiten das Genehmigungsverfahren.

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Schnelle Antwort garantiert

Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden bei Ihnen zurück – meistens sogar noch am selben Tag.