
Sole-Wasser-Wärmepumpe vom Spezialisten
Erschließen Sie die konstante Erdwärme (~10°C das ganze Jahr). Beste Effizienzwerte, absolut leiser Betrieb und kostenlose Kühlung im Sommer.
Drei Methoden der Erdwärmenutzung
Abhängig von Ihren Platzverhältnissen und finanziellen Möglichkeiten stehen verschiedene Erschließungswege zur Verfügung.
Vertikale Erdsonde
Tiefenbohrungen bis 100 m in die Erde. Optimal bei begrenzter Grundstücksfläche. Beste Effizienzwerte dank stabiler Tiefentemperaturen.
- Flächenbedarf: etwa 20-30 m² für Bohrausrüstung
- Bohrtiefe: 50-100 m (regional unterschiedlich)
- Nutzungsdauer: 50-100 Jahre
- Genehmigung durch Wasserbehörde notwendig
Horizontaler Erdkollektor
Waagerecht verlegte Rohrleitungen in 1 bis 1,5 m Tiefe. Erfordert ausreichend Gartenfläche, vermeidet aber aufwendige Bohrarbeiten.
- Flächenbedarf: 1,5 bis 3-fache der beheizten Fläche
- Verlegetiefe: 1,2 bis 1,5 m unter Gelände
- Nutzungsdauer: 40-50 Jahre
- In der Regel ohne Genehmigung möglich
Grabenkollektor-System
Schlaufenförmig verlegte Rohre in Gräben am Grundstücksrand. Kompaktere Lösung als der Flächenkollektor.
- Flächenbedarf: circa 200-300 m² Gartenfläche
- Grabentiefe: 1-2 m, Breite: 0,5 m, Länge: 40-50 m
- Besonders für längliche Grundstücke geeignet
- Erfordert individuelle Projektplanung
Typische Bohrtiefen nach Standort
Die geologischen Gegebenheiten in Deutschland sind vielfältig. Die optimale Bohrtiefe hängt von der Region und den Bodenverhältnissen ab.
| Region | Übliche Bohrtiefe | Besonderheit |
|---|---|---|
| Norddeutsche Tiefebene | 60-80 m | Sandige Böden mit guter Wärmeleitung |
| Mittelgebirgsregionen | 80-100 m | Felsige Untergründe, hohe Entzugsleistung |
| Süddeutsche Regionen | 70-90 m | Variable Geologie je nach Standort |
| Küstennahe Gebiete | 40-60 m | Grundwassereinfluss beachten |
Hinweis: Bei Bohrtiefen über 100 m ist ein zusätzliches bergrechtliches Genehmigungsverfahren erforderlich. Aus diesem Grund werden bei höherem Wärmebedarf mehrere Bohrungen angelegt, anstatt sehr tief zu bohren.
Energieausbeute je Bohrmeter
Der Wärmeertrag variiert je nach Bodenbeschaffenheit. Diese Werte bestimmen, wie viel Sondenlänge Ihr Gebäude benötigt.
| Untergrund | Wärmeertrag |
|---|---|
| Wassergesättigte Schichten (Kies, Sand mit Grundwasser) | 60-80 W/m |
| Kompaktes Gestein (Sandstein, Kalkformationen) | 50-75 W/m |
| Trockene Erdschichten (entwässerter Lehm) | 30-45 W/m |
| Richtwert Einfamilienhaus | 50 W/m |
Rechenbeispiel: 2 Sonden mit je 50 m (~100 m gesamt) x 50 W/m = ~5 kW kontinuierliche Heizleistung. Die ideale Sondenlänge ermitteln wir aus der detaillierten Heizlastberechnung.
Ablauf des Genehmigungsverfahrens
Für Geothermiebohrungen ist eine wasserrechtliche Genehmigung vorgeschrieben. Die komplette Antragstellung übernehmen wir für Sie.
Behördliche Antragstellung
Die zuständige Wasserbehörde prüft den Antrag gemäß Wasserhaushaltsgesetz
Prüfungsphase
Analyse von Standortplan, geologischen Gutachten und Bohrfirma-Qualifikation
Genehmigungserteilung
Festlegung der Auflagen wie Verfüllmaterial und Mindestabstände
Bohrarbeiten
Ausführung ausschließlich durch zertifizierte Fachbetriebe (W120)
Genehmigungsgebühren
Übliche Kosten: 200-600 Euro bei Standardverfahren. Bei erforderlichen Zusatzgutachten in Schutzzonen entsprechend höher.
Wasserschutzzonen
Zone I/II: Bohrungen ausgeschlossen. Zone III: Unter Umständen möglich mit Gutachten und besonderen Auflagen. Wir klären das im Vorfeld.
Warum eine Sole-Wasser-Wärmepumpe?
Spitzeneffizienz garantiert
Jahresarbeitszahlen zwischen 4,0 und 4,5 machen diese Technologie zur effizientesten Wärmepumpen-Variante. Selbst bei Minusgraden bleibt der COP stabil über 4.
Gleichbleibende Wärmequelle
Das Erdreich liefert ganzjährig stabile ~10°C in 10 Metern Tiefe (plus 3°C je 100 m). Wetterschwankungen spielen keine Rolle.
Geräuschloser Betrieb
Ohne Außeneinheit und Ventilator arbeitet das System praktisch lautlos. Perfekt geeignet für eng bebaute Wohngebiete.
Natürliche Klimatisierung
Die niedrige Erdtemperatur (~10°C) ermöglicht im Sommer passive Kühlung. Der Stromverbrauch ist dabei minimal.
Extrem langlebig
Erdwärmesonden sind für 50 bis 100 Jahre ausgelegt, die Wärmepumpeneinheit für 20-25 Jahre. Eine nachhaltige Investition.
Zusätzlicher Förderbonus
Geothermie-Wärmepumpen erhalten 5% extra KfW-Effizienzbonus, da sie besonders ressourcenschonend heizen.
Investition in Ihre Sole-Wasser-Wärmepumpe
Kompaktes Eigenheim
bis 150 m²
2 Sonden je 50 m
Standard-Einfamilienhaus
150 - 200 m²
2 Sonden je 80 m
Geräumiges Haus / Zweifamilienhaus
ab 200 m²
2-3 Sonden je 100 m
* Komplettpreise inklusive Erdsondenbohrung, Genehmigungsverfahren, Montage und Inbetriebnahme. Bei Erdkollektoren circa 3.000-5.000 Euro weniger.
FAQ zur Sole-Wasser-Wärmepumpe
Lassen Sie sich beraten
Wir analysieren die geologischen Bedingungen Ihres Grundstücks, dimensionieren die optimale Sondenlänge und begleiten das Genehmigungsverfahren.
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Schnelle Antwort garantiert
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