Hybrid-Wärmepumpe für Bestandsgebäude - bundesweite Installation
Optimale Heizlösung für Bestandsbauten

Hybrid-Wärmepumpe vom Fachbetrieb

Vereint das Beste aus zwei Welten: Ihre Wärmepumpe deckt rund 85% der Heizperiode ab, der vorhandene Kessel unterstützt ausschliesslich bei Frost. Die clevere Strategie für ältere Gebäude.

Staatliche Förderung 35-65%
60-80% klimafreundliche Wärme
Montage binnen 1-2 Tagen
60-80%
Wärmepumpenanteil
-3 bis -5 Grad C
Typischer Umschaltpunkt
1-2 Tage
Installationsdauer
100+
Realisierte Hybridanlagen
Betriebsmodi

Alternierend oder parallel betreiben

Aktuelle Hybridsysteme beherrschen verschiedene Betriebsstrategien und ermitteln eigenständig die kostengünstigste Variante.

Bivalent-alternativ

Die Wärmeerzeuger wechseln sich ab. Sinkt die Temperatur unter den Umschaltpunkt, übernimmt der Kessel vollständig die Heizarbeit.

Pluspunkte:
  • Klare Betriebszuordnung
  • Optimaler Wirkungsgrad je Erzeuger
Einschränkung:
  • Wärmepumpe pausiert bei strengem Frost

Bivalent-parallel

Wärmepumpe und Kessel können gemeinsam Wärme produzieren. Die WP liefert die Grundlast, der Kessel deckt Bedarfsspitzen.

Pluspunkte:
  • Höchste WP-Betriebsstunden
  • Gas nur zur Spitzenabdeckung
Einschränkung:
  • Aufwendigere Regelungstechnik
Umschalttemperatur

Welcher Wärmeerzeuger arbeitet wann?

Der optimale Bivalenzpunkt liegt in Deutschland zwischen -3 und -5 Grad Celsius. Dadurch übernimmt die Wärmepumpe mehr als 90% aller Heiztage eigenständig.

ab 0°C

Wärmepumpe solo

WP-Deckung: 100%

Bei Temperaturen oberhalb des Gefrierpunkts arbeitet die Wärmepumpe eigenständig. Das betrifft rund 85% aller Heiztage in Deutschland.

-5 bis 0°C

Kombinierter Betrieb

WP-Deckung: 60-80%

Im Bereich leichter Minusgrade unterstützt der Gaskessel die Wärmepumpe bei erhöhtem Wärmebedarf.

unter -5°C

Vorrangig Kessel

WP-Deckung: 20-40%

Bei starkem Frost springt der Gaskessel ein. In Deutschland sind das durchschnittlich 10-15 Tage im Jahr.

Fördermittel

Zuschüsse im Vergleich: Hybrid oder komplette Wärmepumpe

Beim Hybridsystem entfällt der Klimabonus (20%), da weiterhin ein fossiler Energieträger genutzt wird. Die übrigen Förderbausteine bleiben verfügbar.

VarianteBasisKlimaEffizienzMaximum
Vollständige Wärmepumpe30%+20%+5%70%
Hybrid-Wärmepumpe30%0%+5%35-65%

Hinweis: Der 20%-Klima-Geschwindigkeitsbonus wird nur bei vollständigem Ersatz der fossilen Heizung gewährt. Da beim Hybridsystem der Gaskessel erhalten bleibt, entfällt dieser Förderanteil. Im Gegenzug ist die Anschaffung kostengünstiger.

Einsatzgebiete

Für wen eignet sich das Hybridsystem?

Gebäude ohne energetische Sanierung

Bei älteren Häusern mit wenig Dämmung und konventionellen Radiatoren bietet das Hybridsystem optimale Effizienz. Die WP arbeitet im moderaten Temperaturbereich, der Kessel bei Kälte.

Systemtemperaturen jenseits 60°C

Benötigt Ihr Heizkreis permanent Vorlauftemperaturen von 70°C oder darüber, erreicht eine alleinige WP ihre Wirtschaftlichkeitsgrenze. Das Hybridsystem gleicht dies aus.

Etappenweise Modernisierung

Installieren Sie zunächst die Wärmepumpe und nutzen Sie den bestehenden Kessel weiter. Nach einer späteren Gebäudesanierung kann die WP allein übernehmen.

Intakter Bestandskessel

Ein Brennwertkessel unter 15-20 Jahren Alter kann sinnvoll weitergenutzt werden. Das senkt die Anfangsinvestition für die Wärmepumpentechnik.

Maximale Betriebssicherheit

Der Gaskessel fungiert als Reserve. Bei Wartungsarbeiten an der WP oder außergewöhnlicher Kälte bleibt die Wärmeversorgung gewährleistet.

Kostenoptimierter Einstieg

Ab circa 18.000 Euro stellt das Hybridsystem die preiswerteste Variante dar, regenerative Wärme zu nutzen. Staatliche Zuschüsse reduzieren den Eigenanteil zusätzlich.

Wirtschaftlichkeit

Musterrechnung: Hybridsystem gegen Gasheizung

Einfamilienhaus mit 20.000 kWh/Jahr Heizenergiebedarf, Hybrid mit 70% WP-Deckung

Bisherig: Reine Gasversorgung

20.000 kWh x 0,13 Euro/kWh = 2.600 Euro

+ 310 Euro CO2-Bepreisung

ca. 2.910 Euro/Jahr

Künftig: Hybridanlage

WP: 14.000 kWh / JAZ 3,5 x 0,30 Euro/kWh = ca. 1.200 Euro

Gas: 6.000 kWh x 0,13 Euro/kWh = ca. 780 Euro

+ ca. 95 Euro CO2-Bepreisung

ca. 2.075 Euro/Jahr
Jährliche Einsparung: ca. 835 Euro/Jahr (rund 29% Ersparnis)

Zusätzlicher Effekt: Ihre CO2-Emissionen sinken um mehr als 50%.

Investitionsübersicht 2026

Investition für eine Hybrid-Wärmepumpe

Kompaktes Einfamilienhaus

bis 150 m2

18.000 - 22.000 Euro
11.700 - 14.300 Euro
bei 35% Forderung

Standardhaus

150 - 200 m2

22.000 - 26.000 Euro
14.300 - 16.900 Euro
bei 35% Forderung

Grosses EFH / Zweifamilienhaus

uber 200 m2

26.000 - 32.000 Euro
16.900 - 20.800 Euro
bei 35% Forderung

* Kalkulation basiert auf funktionsfähiger Bestandsheizung. Bei Kesseltausch addieren sich circa 3.000-5.000 Euro.

Wissenswertes

Antworten rund um die Hybrid-Wärmepumpe

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